RSS RSS (Kommentare) Sidebar einblenden / ausblenden

¬Teil eines Systems. 14. April 2008 um 21:03 Uhr

Oft höre ich den Satz: „Ich verstehe die Welt nicht mehr!“

Anscheinend gibt es Menschen auf diesem Planeten, die die Welt schon ‘mal verstanden haben.

Ich finde das sehr schön, jedoch frage ich mich, warum das keiner dokumentiert hat. Ein Buch „The World for Dummies“ sucht man in der Bücherei jedenfalls vergebens.

Ob es daran liegt, dass das ganze Thema zu komplex geworden ist?

Wer blickt denn bei den ganzen Jamba-Spar-Abbos überhaupt noch durch?

Die Menschen haben das Wesentliche aus den Augen verloren. Sie definieren sich selbst als Teil eines Systems, dass sich über Klingeltöne selbst finden will. Ein quasi zen-ähnliches Unterfangen. Lobenswert, wenn man sein Gehirn am letzten Rasthof abgegeben hat. Der Teil der Menschheit, der das nicht tut, stirbt aus.

Statistisch gesehen, pflanzen sich Leute mit einem Jamba-Spar-Abbo nun mal häufiger fort. Das wird uns den gar ausmachen. Aber hey, was soll’s. Solange der „Kuschel Song“ von Schnuffel den ersten Platz der deutschen Charts belegt, wundert mich gar nichts mehr. Woher ich das weiß?

Ich fahre U-Bahn.

Die Macht der Medien 10. April 2008 um 23:37 Uhr

In letzter Zeit habe ich mir ein paar Gedanken über das Fernsehen gemacht. Dabei bin ich leider zu einer sehr erschreckenden Erkenntnis gekommen. Natürlich kennt jeder das Problem und im Volksmund wird oft darüber gesprochen, dass die Medien zu viel Macht haben. Jedoch war die Macht bisher eingeschränkt. Genau das wird sich in Zukunft ändern.

Wenn eine Medienagentur ermitteln möchte, für welche Sendungen/Themen sich die Zuschauer interessieren, dann wird meist ein Marktforschungsinstitut damit beauftragt eine Statistik darüber zu generieren. Dazu werden Stichproben in verschiedenen Städten genommen und die Zuschauer werden mit deren Einwilligung beim „zappen“ durch die Sender beobachtet. Logischerweise ist es nicht möglich eine Auswertung über die Menge aller Zuschauer zu generieren. Daher schließt man statistisch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit von einer kleinen Menge auf eine sehr große Menge. Das Ergebnis ist mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auch richtig, nur leider nicht vollständig. Unter Umständen hat man damit nur einen kleinen Teil der Bedürfnisse/Themen herausgefunden, für die sich die Zuschauer interessieren.

Abhilfe für dieses Problem würde ein Rückkanal bringen. Das Gerät, welches an den Fernseher angeschlossen ist, müsste nicht nur das empfangene Bild darstellen, sondern auch ein Feedback an den Sender zurückgeben. Dadurch könnte übermittelt werden welche Programme/Themen/Sendungen der jeweilige Zuschauer sich ansieht.

An dieser Stelle tritt folgendes Problem auf. Die Fernsehsender könnten einen direkten Zusammenhang zwischen dem Verhalten der Zuschauer nach Konsumierung einer bestimmten Sendung auslesen.

Böse Zungen behaupten man könne diese Gegebenheit ausnutzen.
Man stelle sich also folgendes Szenario vor.

Im Fernsehen wird eine Sendung über ein politisches Duell zwischen zwei wählbaren Konkurrenten ausgestrahlt. Ein „unparteiischer“ oder andere Medien entscheiden wer von den beiden das Duell gewonnen hat. Anschließend finden Wahlen statt und ein bestimmter Kandidat aus der Fernsehsendung gewinnt.
Nun geht der Fernsehsender hin und vergleicht die Zuschauerzahlen mit dem Wahlergebnis und stellt fest, dass sich das Wahlergebnis durch das Ausstrahlen einer Sendung beeinflussen lässt.

In Folge dessen könnten die Medien sogar einen eigenen Kandidaten aufstellen und ihn durch Ausstrahlung von proaktiver Werbung unterstützen.

Ist das die Zukunft?!?! Nein! Es läuft gerade eben.

  • HDTV
  • VideoOnDemand
  • Online-Videotheken
  • Online-TV-Stream

Als kleinen Denkanstoss, ein kleiner Suchlink.

Das Schöne am Glauben 10. April 2008 um 21:59 Uhr

Wer glaubt, dass zwei und zwei fünf ist, hat immerhin die Glaubensfreiheit auf seiner Seite. Insofern kann man auch unsinnige Sachen glauben. Wenn man nur genügend Leute findet, die mitglauben, wird sogar eine Religion daraus.

Dann kann man sogar glauben, dass ein allwissender Gott den Menschen geschaffen hat, um später, völlig überrascht von dessen Schlechtigkeit, Strafen für ihn zu ersinnen und ihn am Ende vor Gericht zu stellen.

Das ist ein hirnverbrannter, in sich widersprüchlicher Schmarren.
Dennoch ist dieser Gedanke Grundlage großer Religionen.

… aus
Gibt es intelligentes Leben? von Dieter Nuhr

Neues Blogsystem 10. April 2008 um 15:58 Uhr

Da ich auf ein neues Blogsystem umgestiegen bin, sind meine alten Einträge verloren gegangen. Naja, nicht wirklich verloren, aber nicht mehr hier (quasi im Keller neben den alten Holzleisten).

Wenn ich ein wenig Zeit finde (also gleich bzw. sofort -> also nie) , werde ich die alten Einträge überspielen.

Warum Wordpress?

Warum nicht!? Es lässt sich einfach installieren, administrieren und es hat einige nette Features. Das finde ich gut.

Nuhr 10. April 2008 um 15:16 Uhr

Hab mir letztens ein neues Buch zugelegt:
Dieter Nuhr – Gibt es intelligentes Leben?

Nuhr hat in seinem Buch auf sarkastische Art und Weise versucht diese Frage ausführlich zu klären. Er geht dabei sowohl auf grüne Männchen, als auch auf die verschiedensten irdischen Kulturen ein und vergleicht diese miteinander.
Das Problem dabei ist: Vieles ist wahr.

Er trifft mit seinem Humor mal wieder des Pudels Kern wie man so schön sagt und damit schafft er komischerweise eine Brücke zwischen der oftmals grausamen Realität und dem was daran noch lustig ist…

Dieter Nuhr – Gibt es intelligentes Leben?

ISBN: 978-3-499-62076-8

Go to hell with Superman and
die like a champion, yeah hey!

Zeit und Motivation 10. April 2008 um 14:29 Uhr

Wer glaubt, dies hier ist ein Blog… der hat Recht.
Jedoch finde ich in letzter Zeit nicht wirklich die Motivation Einträge zu schreiben.
Es kommen bessere Zeiten.

In diesem Sinne.